Das Wichtigste in Kürze 💡
- Beim Reiten kommt die Kälte vor allem im Stillstand: beim Putzen, beim Warten in der Halle, in langen Schrittphasen. Für Reiter übernimmt das beheizbare Outdoor-Fleece.
- Schichten allein reichen nicht: Eine Schicht zu viel engt ein, lässt Sie schwitzen, und der Schweiß kühlt danach aus.
- Der Oberkörper wird zuerst warm gehalten, mit der beheizbaren Reitweste für Damen unter einer winddichten leichten beheizbaren Damenjacke.
- Am Zügel geht Feingefühl vor Dicke: dünne beheizbare Handschuhe. Im Steigbügel halten die beheizbaren Socken OUTDOOR die Füße warm, ohne sie einzuengen.
Bei G-HEAT finden Sie in der Auswahl Reiten die beheizbare Kleidung, die für den ganzen Winter im Sattel gedacht ist.
7:30 Uhr, ein Morgen im Dezember. Im Stall riecht es nach Heu, das Thermometer zeigt 1 °C.
Sie fangen mit dem Putzen an. Bürste, Hufkratzer, die Decke zusammenlegen. Zehn Minuten später kribbeln die Finger, und die Kälte zieht in den Rücken.
Also ziehen Sie einen Pullover an, dann eine Fleecejacke, dann die dicke Jacke. In der Halle sitzen Sie steif im Sattel und frieren trotzdem.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Dieser Ratgeber erklärt, warum Reiter im Winter frieren und wie Sie Ihre Reitbekleidung Moment für Moment wählen: im Stall, im Sattel, mit den Händen am Zügel und den Füßen im Steigbügel.
Mehr Schichten, mehr Wärme? Der Irrtum, der Reiter frieren lässt
Sollte man zum Reiten im Winter möglichst viele Schichten tragen? Nein: Drei gut gewählte Schichten sind besser als fünf übereinander. Jede hat eine klare Aufgabe, vom Abtransport des Schweißes bis zum Schutz vor Wind und Regen.
Sie haben Ihren dicksten Pullover angezogen und trotzdem gefroren. Das ist logisch. Beim Reiten wechseln sich Anstrengung und Stillstand ab, und ein starres Outfit kommt da nicht mit.
Drei Schichten, drei Aufgaben
- Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut und leitet den Schweiß ab. Sie muss atmungsaktiv sein und schnell trocknen.
- Die zweite Schicht hält die Wärme. Sie arbeitet beim Putzen und beim Warten.
- Die dritte Schicht schützt vor Wind und Wetter, ohne die Bewegungen einzuschränken.
Für die erste Schicht bringt beheizbare Unterwäsche aktive Wärme direkt an den Körper, wo ein Stoff allein sie nur zurückhält.
Eine Schicht zu viel, und die Kälte kommt zurück
Zu viele Schichten engen Schultern und Arme ein. Der Reiter verliert an Bewegungsfreiheit, und die Durchblutung von Händen und Füßen lässt nach.
Vor allem bringt ein zu warmes Outfit Sie im Trab ins Schwitzen. Feuchte Kleidung isoliert schlechter als trockene, darauf weist das INRS hin. Im Schritt kühlt der Schweiß dann auf der Haut aus.
Lesen Sie auch: Thermounterwäsche: Warum ist Baumwolle bei strenger Kälte die falsche Wahl?
Kalter Rücken im Stillstand?
Eine beheizbare Weste unter der Jacke, für die langen Minuten ohne Bewegung
Im Stillstand gibt der Oberkörper als Erstes nach

Warum friert man im Stall so sehr? Weil der Körper im Stillstand wenig Wärme erzeugt. Das INRS erinnert daran: Ohne körperliche Aktivität übersteigt der Wärmeverlust schnell die erzeugte Wärme.
Der Körper schützt dann seinen Rumpf. Hände und Füße bekommen weniger Blut.
Das Putzen, das Warten am Rand des Reitplatzes, der Ausritt im Schritt: In diesen Momenten kühlt der Oberkörper aus. Genau dort muss die Wärme ankommen.
Die Reitweste, das Teil, das man vergisst
Im Sattel kühlen Oberkörper und Hände im langsamen Tempo schnell aus. Die beheizbare Reitweste für Damen ist genau für diesen Moment gemacht. Ihre verstärkte Steppung isoliert auch bei ausgeschaltetem Akku.
Die Arme bleiben frei für die Zügel. Die Wärme kommt in der Mitte des Rückens und in den Taschen an, um die Hände zwischen zwei Übungen zu wärmen.
Für Reiter: ein beheizbares Unisex-Fleece
Die Reitweste ist ein Damenmodell. Reiter greifen zum beheizbaren Outdoor-Fleece, unisex, aus Sherpa.
Schultern und Ärmel sind verstärkt, dort, wo ein Fleece zuerst verschleißt. Drei Zonen wärmen Rücken und Taschen, für die Hände in der Pause.
Über der Weste eine Jacke, die den Wind abhält, ohne die Arme einzuengen

Welche Reitjacke eignet sich für den Winter? Eine Jacke, die Wind abhält und Regen abweist, ohne Ihre Bewegungen im Sattel einzuschränken. Sie wird über der wärmenden Schicht getragen, nicht an ihrer Stelle.
Im Stall begegnen Ihnen drei Arten. Die Softshelljacke ist weich und folgt den Armen im Trab.
Der längere Parka schützt beim Warten auf der Weide den unteren Rücken. Die Steppjacke wärmt, hält aber Regen kaum ab.
Zurück in der Halle. Das Putzen ist geschafft, Sie steigen auf.
Im Trab zieht die kalte Luft unter zu weite Kleidung. Der Deutsche Wetterdienst erklärt: Der Wind senkt die gefühlte Temperatur.
Länge, Kragen, wasserabweisend: die drei Kriterien
- Die Länge bedeckt den unteren Rücken, ohne den Sitz zu stören.
- Ein hoher Kragen lässt den Wind nicht in den Hals.
- Ein wasserabweisender Stoff lässt Nieselregen abperlen. Für richtigen Regen halten Sie eine wasserdichte Jacke mit Kapuze griffbereit.
Die leichte beheizbare Damenjacke folgt diesem Prinzip. Wasserabweisend, körpernah geschnitten, mit hohem Kragen gegen den Wind: Sie trägt sich allein im langsamen Tempo oder unter einer wasserdichten Jacke, wenn die Kälte anhält.
Bleibt der Hals, durch den der Wind im Trab hineinzieht. Der beheizbare Nackenbügel aus weichem Stretch-Fleece wärmt die Vorderseite und die Seiten des Halses, dort, wo der Wind unter die Jacke dringt. Sein Akku steckt in einer integrierten Tasche.
„Bei einer Reitweste denke ich zuerst an die Arme: Sie müssen für die Zügel frei bleiben. Deshalb setze ich die Wärme in den Rücken und in die Taschen. Und der Knopf bleibt am unteren Saum der Weste, wo die Hand ihn findet, ohne den Sattel zu verlassen.“
Gwenaël Fournet, Produktingenieur bei G-HEAT
Wie übernimmt eine beheizbare Jacke, wenn das Tempo sinkt? Im kurzen Video „Beheizbare Jacke von G-HEAT: So funktioniert sie“ zeigt die Marke die Heizzonen, den Knopf und den Akku.
Am Zügel geht Feingefühl vor Dicke
Welche Handschuhe trägt man im Winter zum Reiten? Handschuhe, die dünn genug sind, um die Zügel zu spüren, mit einer Wärme, die nicht aus der Dicke kommt. Ein zu dicker Handschuh kostet den Kontakt zum Pferdemaul.
Die Zügel gleiten durch die Finger, feucht vom Tau. Mit dicken Fäustlingen lassen sie sich nicht sauber verkürzen. Mit einem gewöhnlichen dünnen Handschuh geben die Finger nach einer halben Stunde auf.
Die dünnen beheizbaren Handschuhe sind aus Stretch, mit Silikon-Grip in der Handfläche, der auch nass hält. Die Heizung sitzt auf dem Handrücken und auf der Oberseite der Finger, dort, wo sich die Kälte zuerst festsetzt. Zeigefinger und Daumen bleiben touchscreenfähig.
Ein langer Tag draußen?
Beheizbare Kleidung für all Ihre Wintertage draußen
Im Steigbügel: warme Füße, ohne Enge

Wie halten Sie beim Reiten die Füße warm? Indem Sie zuerst Enge vermeiden: Ein eingezwängter Fuß im Stiefel bekommt weniger Blut, und eine plattgedrückte Socke isoliert schlechter.
Zwei dicke Paar Socken in einem eng anliegenden Stiefel? Oft wird es dadurch kälter.
Im Steigbügel bewegt sich der Fuß kaum. Er lastet auf dem Metallbügel, der vom Reitplatz oft nass ist. Kein Körperteil bleibt länger regungslos.
Die beheizbaren Socken OUTDOOR sind dick und hoch geschnitten (43 cm in Größe 39/41), gedacht für Stiefel und hohe Schuhe. Die Heizung sitzt unter und über den Zehen und lässt sich per Fernbedienung regeln.
Probieren Sie sie mit Ihren Reitstiefeln an, nicht mit Hausschuhen. Ein etwas weiterer Stiefel lässt Luft zum Isolieren. Weitere Modelle finden Sie bei den beheizbaren Socken von G-HEAT.
Mehr dazu: Wie wählt man Wandersocken für den Winter aus und wie trägt man sie?
Unterkörper: Die Winterreithose erledigt die halbe Arbeit
Welche Reithose trägt man im Winter? Eine Thermoreithose, innen gefüttert, die ihren Grip im Sattel behält.
Der Vollbesatz aus Silikon über den ganzen Oberschenkel sorgt für sicheren Halt im Sattel. Winterreithosen halten die Wärme ohne die Falten einer Alltagshose.
Oberschenkel und Knie berühren die ganze Stunde lang den kalten Sattel. Unter einer Winterreithose reicht eine dünne Schicht, solange sie keine Falten wirft.
Die beheizbaren Leggings ziehen Sie an den kältesten Tagen im Reitverein oder auf der Weide unter die Hose.
Ein komplettes Outfit plant man Moment für Moment. Wo frieren Sie an einem Tag mit Pferd am meisten?
| Moment | Was auskühlt | Die passende Schicht |
|---|---|---|
| Putzen im Stall | Stillstand, Hände am Putzzeug | Beheizbare Zwischenschicht am Oberkörper, dicke Handschuhe |
| Warten in der Halle | Stillstand, Zugluft | Beheizbare Weste eingeschaltet, Jacke bis zum Kragen geschlossen |
| Arbeit im Trab | Fahrtwind, Schweiß | Atmungsaktive erste Schicht, Heizung heruntergeregelt |
| Ausritt im Schritt | Geringe Anstrengung, Hände und Füße unbewegt | Dünne beheizbare Handschuhe, beheizbare Socken |
| Nach der Reitstunde | Schweiß, der auskühlt | Trockene Wechselschicht, Heizung wieder eingeschaltet |
Nach der Reitstunde kühlt der Schweiß schneller aus als die Luft
Warum friert man, wenn man vom Pferd steigt? Weil der Körper bei der Anstrengung geschwitzt hat. Im Stillstand erzeugt er weniger Wärme, und die Feuchtigkeit beschleunigt den Wärmeverlust.
Oft ist das der kälteste Moment des Vormittags.
Das Pferd kommt in die Box, Sie trocknen es ab und räumen das Sattelzeug weg. Währenddessen klebt das feuchte T-Shirt am Rücken.
Unbedingt lesenswert: Ab welcher Temperatur sollte man beheizte Kleidung tragen?
Warum G-HEAT für das Reiten im Winter?
- Wärme für die Momente ohne Bewegung. Putzen und Warten in der Halle werden als eigene Momente mitgedacht, nicht übersehen.
- Freie Arme im Sattel. Die Wärme sitzt im Rücken und in den Taschen und lässt die Bewegungen des Reiters unberührt.
- Eine Heizung, die sich ohne Absteigen regeln lässt. Drei Stufen, ein Knopf in Reichweite, und das Outfit passt sich dem Rhythmus der Reitstunde an.
- Ein komplettes Outfit, von den Händen bis zu den Füßen. Weste, Jacke, Handschuhe und Socken lassen sich kombinieren, jedes Teil für seine Zone.
- Eine französische Marke, entstanden aus erlebter Kälte. Das Produktteam von G-HEAT entwickelt seine Kleidung, damit die Aktivität weitergehen kann, und lässt sie in externen Laboren prüfen.
Fazit: um 7:30 Uhr in den Stall, ohne die Kälte zu fürchten
Morgen früh wird der Stall genauso kalt sein. Diesmal wärmt die Weste schon beim Putzen, und Ihre Finger behalten am Hufkratzer ihr Gefühl.
In der Halle steigen Sie ohne überflüssige Schicht auf. Die Zügel liegen in dünnen Handschuhen, und Ihre Füße bleiben im Steigbügel warm. Die Reitstunde darf dauern, der Ausritt auch.
Whatever the weather. G-HEAT, bei jedem Wetter.
FAQ: Reitbekleidung im Winter
Kann man eine beheizbare Weste unter einer Reitjacke tragen?
Ja, genau dort gehört sie hin. Die Weste hält die Wärme am Körper, die Jacke hält Wind und Regen ab. Wählen Sie eine Jacke, die weit genug ist, um die Weste nicht einzuengen, ohne im Trab zu flattern, und halten Sie den Akku erreichbar, um die Heizung im Sattel zu regeln.
Eignet sich die beheizbare Reitweste auch für Männer?
Die beheizbare Reitweste ist ein körpernah geschnittenes Damenmodell. Für Reiter übernimmt das beheizbare Outdoor-Fleece, unisex, dieselbe Aufgabe am Oberkörper. Es wärmt Rücken und Taschen und wird an Regentagen unter einer Windjacke getragen.
Wie lange hält der Akku einen Tag im Reitverein durch?
Für die Reitweste gibt die Produktseite 6 bis 7 Stunden auf niedriger, 3,5 bis 4,5 Stunden auf mittlerer und 2 bis 3 Stunden auf hoher Stufe an. An einem langen Tag nutzen Sie die hohe Stufe beim Putzen und Warten und schalten im Sattel herunter.
Stören dünne beheizbare Handschuhe beim Führen der Zügel?
Sie sind dünn und elastisch, und ihre Handfläche hat einen Silikon-Grip, der auch nass hält. Die Heizung sitzt auf dem Handrücken und der Oberseite der Finger, die Handfläche bleibt frei. Probieren Sie sie vor dem ersten kalten Ausritt mit Ihren Zügeln aus.
Quellen und Referenzen
[1] „Travail au froid : Prévenir les risques“, INRS (französisch)
[2] „Travail au froid : Accidents et effets sur la santé“, INRS (französisch)
[3] „Wind-Chill-Effekt“, Deutscher Wetterdienst
[4] „Grand froid : quels risques, comment se protéger ?“, Météo-France (französisch)
[5] „Neige, pluie, gel : comment le cheval s’adapte pour affronter l’hiver“, Fédération Française d’Équitation (französisch)