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Schlägersportarten in der prallen Sonne: Wie hält man das mehrere Stunden lang durch?

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Romane Benderradji – Kommunikationsleiterin und Sprecherin bei G-Heat |

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Kurz gesagt 💡

  • Ein Schlägerspiel vereint drei ungewöhnliche Herausforderungen: eine Dauer, die man nicht kontrollieren kann, einen Boden, der Wärme reflektiert, und eine präzise Bewegung, die bis zum letzten Punkt beibehalten werden muss.
  • Der eigentliche Einbruch ist nicht körperlicher, sondern technischer Natur. Die Hand wird feucht, der Schläger dreht sich, und das Spiel verschlechtert sich noch vor den Beinen.
  • Profis sind nicht widerstandsfähiger: Sie sind an die Bedingungen gewöhnt und vor allem gut organisiert. Jeder Seitenwechsel ist ein Abkühlungsprogramm.
  • Die Verbände haben eine Hitzeregel, die zusätzliche Pausen erlaubt. Viele Amateurspieler wissen gar nicht, dass es diese Regel gibt.
  • Auf dem Platz ist Trockenheit wichtiger als Kälte: Ausrüstung, die die Hände nass macht, ist kontraproduktiv.

„Noch ein Satz.“ Das sagen Sie sich beim Seitenwechsel, das Handtuch über dem Kopf, während Sie auf das Thermometer des Clubs blicken, das 33 °C anzeigt. Der Spielstand ist knapp, die Beine machen noch mit, aber der Schläger hat bei den letzten beiden Schlägen angefangen, in der Hand zu wackeln.

Das ist das klassische Szenario eines Sommerspiels. Der Körper hat nicht versagt, die Technik schon. Und dieser Leistungsabfall tritt schon lange vor der völligen Erschöpfung ein.

Hier erfahren Sie, warum Schlägersportarten ein größeres Risiko bergen als man denkt, was Profispieler tun, was Amateure jedoch vernachlässigen, und wie man ein ganzes Match durchhält, ohne an Präzision einzubüßen.

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Warum ist Tennis eine besonders gefährdete Sportart?

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Schlägersportarten vereinen Faktoren, die nur wenige Sportarten gleichzeitig aufweisen.

  • Die Dauer ist unvorhersehbar. Im Gegensatz zu einem Lauf, bei dem man die Distanz kennt, hat ein Spiel kein festgelegtes Ende. Ein umkämpftes Set, ein Tiebreak – und schon verlängert sich die Belastung um eine Stunde, ohne dass sich dies vorher angekündigt hätte. Es ist unmöglich, den körperlichen Kraftaufwand über einen unbekannten Zeitraum hinweg einzuteilen.
  • Der Boden strahlt Wärme ab. Ein Hartplatz oder ein Kunstharzbelag absorbiert den ganzen Vormittag über die Strahlung und gibt sie anschließend wieder ab. Die gefühlte Temperatur im Bereich der Beine liegt weit über der vom Wetterdienst gemeldeten, und der Spieler wird sowohl von oben als auch von unten mit Wärme eingestrahlt.
  • Die Anstrengung ist intermittierend, aber intensiv. Die Ballwechsel wechseln zwischen Sprints, Stoppphasen und Wiederanläufen. Der Körper erzeugt Wärme in Schüben, ohne jemals von dem kontinuierlichen Luftstrom zu profitieren, den ein Läufer oder Radfahrer genießt. Auf einem windgeschützten Platz spielt die Konvektion fast keine Rolle.
  • Und die Bewegung muss präzise bleiben. Das ist es, was diese Disziplinen wirklich auszeichnet: Man kann nicht einfach „im Schritttempo ausklingen“. Jeder Punkt erfordert bis zum letzten eine feine Koordination.

Tennis vereint diese vier Faktoren in höchstem Maße, was erklärt, warum es als Maßstab gilt, sobald von Sport und Hitze die Rede ist. Die großen Sommerturniere haben dies deutlich gemacht: unterbrochene Spiele, Spieler, die direkt auf dem Platz medizinisch versorgt werden müssen, und mittlerweile immer wiederkehrende Debatten über die Anpassung des Spielkalenders an den Klimawandel.

Tennis, Padel, Badminton, Squash: alle in derselben Lage?

Die Belastungen ähneln sich, ihre Ausprägung variiert.

  • Tennis im Freien: maximale Sonneneinstrahlung. Lange Spielzeit, volle Sonne, Boden, der die Wärme reflektiert, keine Belüftung auf einem windgeschützten Platz.
  • Padel: gleiche Bedingungen im Freien, mit engeren Ballwechseln und Glaswänden, die die Luftzirkulation einschränken. Die Spielzeit ist in der Regel kürzer als beim Tennis.
  • Badminton und Squash: Die Sonne verschwindet, die Hitze bleibt. In nicht klimatisierten Hallen sättigt sich die Luft schnell mit Feuchtigkeit, was die Verdunstung verhindert. Squash, das in einem geschlossenen Raum und mit sehr hoher Intensität gespielt wird, ist der schwierigste Fall.
  • Tischtennis: Die thermische Belastung ist geringer, aber die geforderte Präzision macht die feuchten Hände noch belastender.

Die Gemeinsamkeit all dieser Sportarten lässt sich in einem Wort zusammenfassen: die Hand. Keine davon duldet einen rutschigen Griff.

⚙️ Die Technologie erklärt: Auf dem Platz bleibt die Verdunstung des Schweißes der wichtigste Kühlmechanismus, doch sie stößt an ihre Grenzen, wenn die Luft feucht oder stickig ist. Deshalb gibt es zwei Ansätze bei der Ausrüstung. Die Polycool-Technologie speichert Wasser und gibt es langsam ab – ideal für den Kopf. Die Phasecool-Technologie absorbiert Wärme durch einen Aggregatzustandswechsel, ohne dabei Feuchtigkeit hinzuzufügen, wodurch sie für Bereiche in der Nähe der Hände geeignet ist.

Was Profis tun, was Amateure nicht tun

Die Vorstellung, dass Spitzenspieler die Hitze „besser vertragen“, ist weitgehend falsch. Ihre Physiologie ist nichts Außergewöhnliches: Sie sind akklimatisiert und vor allem methodisch vorgehen.

Die Akklimatisierung erreicht man durch schrittweises Aussetzen über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Der Körper lernt, früher und reichlicher zu schwitzen, wobei der Schweiß weniger Salz enthält. Ein Spieler, der am Tag des Turniers erstmals 34 °C erlebt, verfügt über nichts davon.

Der Rest hängt von der Organisation ab. Für einen Profi ist der Seitenwechsel keine Pause, sondern ein Protokoll: ein gekühltes Handtuch im Nacken, ein kühles Getränk in kleinen Schlucken, ein Eisbeutel auf den Unterarmen, manchmal ein feuchtes Handtuch auf dem Kopf während der vorgeschriebenen neunzig Sekunden.

Der Amateur hingegen setzt sich hin, verschnauft kurz und macht dann weiter. Das ist der Hauptunterschied, und er lässt sich ohne besondere Hilfsmittel nachahmen.

Die Maßnahmen, die ein ganzes Match durchhalten lassen

Bevor man den Platz betritt

  • Bereits hydriert ankommen, indem man in den Stunden zuvor regelmäßig getrunken hat, nicht erst in der Umkleidekabine
  • Sich vorab abkühlen: Ein paar Minuten an einem kühlen Ort vor dem Aufwärmen senken die Ausgangstemperatur, und dieser Vorteil macht sich im dritten Satz bemerkbar
  • Wähle deinen Spieltermin, wenn möglich: Der Zeitraum zwischen 12 und 16 Uhr vereint die höchsten Temperaturen und die intensivste Sonneneinstrahlung. Ein Tennismatch, der um 9 Uhr oder nach 18 Uhr angesetzt ist, wird unter unvergleichlich besseren Bedingungen gespielt
  • Nimm zwei Overgrips statt nur einem mit und ein Handtuch speziell für die Hände, getrennt von dem für das Gesicht

Während des Spiels

Die Seitenwechsel sind Ihre einzige Gelegenheit. Nutzen Sie diese voll aus: zuerst Nacken und Handgelenke, dann trinken, zuletzt die Hände, um trocken weiterzuspielen. Zwischen den Punkten reichen ein paar Sekunden aus, um die Handflächen mit dem Handtuch oder an der Hose abzutrocknen.

Der Rhythmus der Schlucke ist wichtiger als die Menge: Häufiges Trinken in kleinen Mengen ist besser als ein großes Glas auf einmal, besonders bei körperlicher Anstrengung.

Nach dem letzten Punkt

Die Erholung beginnt sofort. Sich in den Schatten begeben, weiter Flüssigkeit zu sich nehmen und die Bereiche kühlen, in denen das Blut an der Oberfläche zirkuliert, beschleunigt die Rückkehr zum Normalzustand deutlich. Dies ist auch entscheidend für die Form, falls im Laufe des Tages ein zweites Spiel folgt – was bei Turnieren häufig der Fall ist.

Weitere Informationen: Sport und Hitze: Wie treibt man Sport, wenn es heiß ist?

Der Griff: ein Problem, das nur im Schlägersport auftritt

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Das ist das Besondere an diesen Sportarten, und es wird allzu oft als bloßes Komfortdetail abgetan. Der Schweiß an den Händen bildet einen Film zwischen der Handfläche und dem Griff, wodurch die Reibung verringert wird und sich der Schläger im Moment des Aufpralls dreht.

Dieses Phänomen hat zwei Ursachen, die im Spiel zusammenwirken. Das thermische Schwitzen, das mit Hitze und Anstrengung zusammenhängt, und das emotionale Schwitzen, das mit der Anspannung aufgrund des Spielstands zusammenhängt und besonders an den Handflächen ausgeprägt ist. Das ist der Grund, warum die Hände beim Stand von 5:4 oft feuchter werden als im ersten Spiel.

Die klassischen Maßnahmen sind nach wie vor gültig: den Overgrip regelmäßig wechseln, ein Handtuch speziell für die Hände bereithalten, sich zwischen den Punkten abwischen. Ein Handgelenkband spielt eine unterschätzte mechanische Rolle: Es fängt den Schweiß auf, der vom Unterarm herunterläuft, bevor er die Hand erreicht.

Ein kühlendes Sportstirnband von TechCool™ funktioniert nach dem gleichen Prinzip an der Stirn und fängt den Schweiß ab, bevor er in die Augen läuft.

💡 Der Tipp aus der Praxis: Befeuchten Sie Ihre Hände beim Seitenwechsel niemals, auch wenn die Versuchung groß ist. Kühlen Sie den Nacken, die Unterarme und das Gesicht ab und trocknen Sie dann die Handflächen sorgfältig ab, bevor Sie weiterspielen. Eine kühle, aber feuchte Hand kostet Sie mehr Punkte als eine lauwarme und trockene Hand.

Die Hitzeregel: Was Vereine und Verbände vorsehen

Viele Amateurspieler wissen es nicht: Die Tennisverbände verfügen über spezifische Regelungen, wenn die Temperatur bestimmte Schwellenwerte überschreitet. Je nach Wettbewerb kann dies eine zusätzliche Pause zwischen zwei Sätzen, eine Verlängerung der Ruhezeiten oder die Unterbrechung der Spiele bedeuten.

Diese Entscheidungen stützen sich auf Indizes, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung kombinieren, und nicht nur auf das Thermometer allein. Zwei Tage mit 32 °C bergen nicht das gleiche Risiko, je nachdem, ob die Luft trocken oder feucht ist.

Bei einem Vereinsspiel oder einem Amateurturnier ist die sinnvolle Vorgehensweise ganz einfach: Fragen Sie den Schiedsrichter oder den Oberschiedsrichter, was vorgesehen ist, anstatt es erst in einer schwierigen Situation herauszufinden. Die Regelung existiert, sie greift jedoch nicht automatisch, und niemand wird sie an Ihrer Stelle vorschlagen.

Über die Regel hinaus passen viele Vereine mittlerweile ihre Organisation an: Verschiebung der Spielzeiten in den Vormittag oder Abend, Einrichtung von Schattenplätzen und Wasserstellen, Verschiebung von Jugendspielen im Falle einer Hitzewarnung. Der Amateurtennis folgt somit, mit einigen Jahren Verspätung, dem, was der Spitzensport unter dem Druck aufeinanderfolgender Sommer bereits umgesetzt hat.

Und wenn jemand auf dem Platz zusammenbricht?

Das richtige Vorgehen lässt sich nicht improvisieren. Bei einem Spieler, der bei großer Hitze in Schwierigkeiten gerät:

  • Das Spiel sofort abbrechen, ohne Diskussion, und ihn in den Schatten oder in einen kühlen Raum bringen
  • Sofort abkühlen: kaltes Wasser auf Nacken, Gesicht und Unterarme, lockere Kleidung, Fächer oder Belüftung
  • Geben Sie der Person nur etwas zu trinken, wenn sie bei vollem Bewusstsein und in der Lage ist, zu schlucken
  • Rufen Sie den Rettungsdienst bei Verwirrung, zusammenhanglosen Äußerungen, Bewusstlosigkeit oder heißer und trockener Haut

Dieses letzte Anzeichen ist besonders irreführend: Das Ausbleiben des Schweißausbruchs wird oft als Besserung gewertet, obwohl es auf einen Notfall hindeutet.

Rüsten Sie sich für die Dauer des Turniers aus

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Das Prinzip entspricht dem des Protokolls für Profis, allerdings kontinuierlich statt intermittierend.

  • Auf dem Kopf hält eine kühlende Sportmütze von PolyCool™ dank des in den Fasern gespeicherten Wassers mehrere Stunden lang, wobei die eng anliegende Passform auch bei seitlichen Bewegungen nicht verrutscht. Weitere Modelle finden Sie unter den kühlenden Mützen und Hüten.
  • Am Oberkörper sorgt ein kühlendes Sport-T-Shirt für Herren von TechCool™ durch Wärmeleitung für Abkühlung, ohne den Stoff feucht zu machen. Das ist auf dem Platz entscheidend: Die Haut bleibt trocken, und es entsteht kein Problem mit dem Griff. Das komplette Sortiment finden Sie unter den kühlenden T-Shirts.
  • An den Unterarmen wirken die EVO-Kühlmanschetten PhaseCool™ auf einen stark durchbluteten Bereich ein – ganz ohne Wasser und ohne manuelle Handhabung –, wodurch sie sich für ein Spiel ohne Unterbrechung eignen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Das erste Warnzeichen im Spiel ist fast nie Muskelermüdung. Es sind die sich häufenden direkten Fehler, die kurzen Bälle und die unklaren taktischen Entscheidungen. Wenn sich das Spiel verschlechtert, ohne dass die Beine davon betroffen sind, lässt die Aufmerksamkeit nach. Wenn sich die Haut warm und trocken anfühlt, obwohl man eigentlich schwitzen sollte, muss man sofort eine Pause einlegen.

Was Spieler am meisten unterschätzen, ist, dass Hitze zuerst die Präzision und erst danach die Ausdauer beeinträchtigt. Man verliert Punkte, lange bevor die Beine nachlassen.

— Édouard Castaignet, Mitbegründer von G-Heat

Unbedingt lesen: Warum die Sportmütze im Sommer das unverzichtbare Accessoire für Sportler ist

Warum man sich bei großer Hitze für G-Heat entscheiden sollte

G-Heat entwickelt seit 2017 Ausrüstung zur Wärmeregulierung. Bei Schlägersportarten gelten besondere Anforderungen: Es geht nicht nur darum, für Abkühlung zu sorgen, sondern dies zu tun, ohne die Bereiche zu befeuchten, die für die technische Ausführung der Bewegung wichtig sind.

Aus diesem Grund sind im Sortiment mehrere Technologien vertreten, und bei jedem Artikel ist angegeben, welche darin zum Einsatz kommt. Ein im Wasser aktivierbares Material eignet sich hervorragend für statische Spielsituationen, ist jedoch weniger sinnvoll, wenn die Hand trocken bleiben muss. Das gesamte Sortiment findet sich in den Kühlbekleidung und den Kühlaccessoires.

Fazit

Ein Match bei großer Hitze zu bestreiten, hängt nicht von der Ausdauer ab, sondern von der richtigen Herangehensweise. Profis leiden nicht weniger unter der Hitze: Sie antizipieren sie, nutzen jeden Seitenwechsel und schützen vorrangig das, was ihr Spiel ausmacht.

Auf dem Platz lässt sich die Regel in einem Satz zusammenfassen: Kühlt Nacken, Unterarme und Gesicht, haltet die Hände trocken. Der Rest – regelmäßige Flüssigkeitszufuhr und Pausen, die bis zum Schluss genutzt werden – macht im dritten Satz den Unterschied.

Whatever the weather. G-Heat, bei jedem Wetter.

Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Temperatur sollte man auf das Spiel verzichten?

Es gibt keinen allgemeingültigen Schwellenwert, da Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung genauso wichtig sind wie die Temperaturanzeige. Sportverbände stützen sich eher auf kombinierte Indikatoren als allein auf die Temperatur. In der Praxis wird ein langes Match bei über 32 °C und feuchter Luft ohne vorherige Akklimatisierung nicht empfohlen.

Warum schwitzen meine Hände stärker, wenn es um den Sieg geht?

Weil sich zwei Mechanismen überlagern: das thermische Schwitzen, das mit Hitze und Anstrengung zusammenhängt, und das emotionale Schwitzen, das mit Anspannung zusammenhängt und besonders stark an den Handflächen auftritt. Deshalb lässt der Griff in entscheidenden Sätzen oft nach.

Sollte man seine Mütze vor dem Spiel anfeuchten?

Das hängt von der Technologie ab. Ein Modell mit Wasserrückhaltefunktion wird eingeweicht und anschließend ausgewrungen; danach wirkt es mehrere Stunden lang. Ein leitfähiges Textil wirkt sofort bei Kontakt, ohne jegliche Vorbereitung. Dies muss im Produktdatenblatt angegeben sein.

Gibt es eine offizielle Regelung für den Fall starker Hitze?

Ja, die Verbände sehen Maßnahmen vor, die eine zusätzliche Pause zwischen den Sätzen, eine Verlängerung der Ruhezeiten oder die Unterbrechung der Spiele umfassen können. Diese werden nicht automatisch ausgelöst: Es ist ratsam, den Schiedsrichter zu fragen, was vorgesehen ist, bevor man den Platz betritt.

Was ist während der neunzig Sekunden beim Seitenwechsel zu tun?

In dieser Reihenfolge: Nacken und Unterarme kühlen, in kleinen Schlucken trinken und zuletzt die Hände sorgfältig abtrocknen, um trocken weiterzuspielen. Genau dieses Protokoll wird auf der Profi-Tour angewendet.

Beeinträchtigen die Kühlmanschetten die Bewegungsabläufe?

Nein, sie sind so konzipiert, dass sie sich dem Unterarm anpassen, ohne die Bewegung einzuschränken, und sie geben keine Feuchtigkeit ab. Gerade diese Trockenheit macht sie für Sportarten geeignet, bei denen es auf den Griff ankommt.

Erfordert ein Match bei großer Hitze eine besondere Erholung?

Ja, vor allem, wenn noch ein zweites Spiel am selben Tag folgt. Sich in den Schatten zu begeben, weiterhin ausreichend zu trinken und die durchbluteten Körperbereiche zu kühlen, beschleunigt die Erholung deutlich und beugt Krämpfen vor.

Quellen und Referenzen

[1] „Körperliche Aktivität und große Hitze: Mechanismen der Thermoregulation“, Wöchentliches Epidemiologisches Bulletin, Santé publique France

[2] „Hitzschlag bei körperlicher Anstrengung: ein medizinischer Notfall“, Vidal

[3] „Leistung und thermische Umgebung: Strategien zur Kühlung“, INSEP

[4] „Arbeiten bei Hitze. Was man wissen muss“, INRS

[5] „Ultraviolette Strahlung“, Santé publique France

[6] „Wie kann man sich besser vor der Sonne schützen?“, Nationales Krebsinstitut